Teamentwicklung

Die Aus­ein­andersetzung mit un­se­ren Schwäc­hen schwächt uns. Das Wis­sen über un­se­re Stärken stärkt uns. Wir lernen zwar aus Feh­lern, doch wir lernen nur schwer aus Schwäc­hen (M. zur Bonsen; C. Mal­eh, 2001).

Die Or­ganisati­ons­be­ra­tung un­ter­stützt Teil­systeme ei­ner Or­ganisati­on (Team, Arbeits­gruppe, Pro­jekt­gruppe, Sekti­on u.a.) und zielt auf ei­ne Ver­bes­serung der Kommunikati­ons-, Koope­rati­ons- und Or­ganisati­ons­fähigkeit der Subsysteme und ih­rer in­ternen Vernetzung ab. Ich arbeite mit Gruppen vorwiegend mit der Me­thode des App­reciative Inquiry (AI), was soviel bedeu­tet wie wert­schätzen­de Erkundung: In der westli­chen Kultur ist die Auf­merksamkeit von Or­ganisationen auf Pro­bleme gerich­tet. Das Fehlverhal­ten des Ein­zelnen wird analysiert und nicht sei­ne Erfolge. Das demo­tiviert die Mit­arbeiten­den und es wird für sie dadurch schwieri­ger, Höchst­leis­tun­gen zu vollbrin­gen.

AI ist die Abkehr vom defizitorientier­ten Vor­gehen hin zu ei­ner ressourcen- und lösungs­orientier­ten Or­ganisati­ons­entwicklung. Die Philosophie des AI ist, dass die Aus­ein­andersetzun­gen mit vergan­genen Niederla­gen und Miss­erfolgen demo­tivie­ren. Positive Er­lebnis­se und erzielte Erfolge set­zen beim Men­schen hingegen positive En­ergi­en frei. Wei­ter arbeite ich nach den Prinzipi­en lösungs­orientier­ter syste­mi­scher Be­ra­tung. Dies bedeu­tet, dass ich nicht vergan­genheits­bezogen und am Defizit orientiert, sondern möglichkeits­orientiert arbeite. Somit verwen­de ich recht we­nig Zeit für die Pro­blem­analyse und su­che schnell mit den Klien­ten nach Lösungs­möglichkei­ten, die nützlich und anwendbar für die konkre­te Si­tuati­on sind. Gerne arbeite ich mit diver­sen Me­thoden und set­ze auch spieleri­sche Elemente ein.